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  • DIESER SOMMER IN TRIEST!

    Ein spannender Sommerroman für Italienliebhaber



  • Romane:

    Die Stunde der Räuber

    Lieber tod als Sklave

    Georg Büchner
    Das Herz So Rot

    Der General des Bey

    Dieser Sommer in Triest

Copyright 2019

Schiller Roman Teil 1 cover

 

 - Neuerscheinung!

Die Stunde der Räuber / Der Schiller-Roman /

Erster Teil, Fehnland Verlag, Rhauderfehn, 2019, 422 Seiten Klappbroschur,

         ISBN: 9-783947-220311 (Hinweis: Jeder Teil ein abgeschlossener Roman. Zweiter Teil erscheint im Frühjahr 2020. Vorbestellungen nimmt der Verlag gern entgegen. Für den Band 2 kann bis zum 31.12.2019 direkt beim Verlag nach einem Subskriptionsangebot nachgefragt werden. Jeder Teil ist ein in sich abgeschlossener Roman. Beide Romane zusammen erscheinen in einer kleinen Liebhaberauflage und sind nur in begrenztem Umfang lieferbar.     

 

 

 

 

 Verlags-Newsletter kurz vor Erscheinen des ersten Teils:Vorschau April 2019 Bild

 

denkmal

 

Friedrich Schiller

Würde des Menschen

"Nichts mehr davon, ich bitt euch. Zu essen gebt ihm, zu wohnen,
Habt ihr die Blöße bedeckt, gibt sich die Würde von selbst."


Schiller wusste, wovon er schrieb. Nicht als kommunistischer Vordenker oder Revoluzzer sind diese Gedichtverse verfasst worden. Es war vielmehr die bittere materielle Not, die er immer wieder in seinem Leben als freier Schriftsteller am eigenen Leib erfahren hatte. Als er schwerkrank und hungrig, ohne Aussicht auf ein ausreichendes sicheres Einkommen, in seiner eiskalten Wohnung in Jena mit seiner Frau fast sein Ende kommen sah und ihn wider alle Erwartungen der dänische Prinz von Augustenburg mit einer Leibrente aus dieser Notlage rettete, schrieb er 1791: „Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und satt gegessen hat. Aber er muß warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessere Natur in ihm regen soll.“ Die bessere Natur, darum ging es ihm. Um die Freiheit eines jeden Menschen, sich selbst und die Welt zum Besseren zu gestalten. Der Idealist Schiller, der sich selbst zum genialen Dichter formte und während er sich bereits dem Tod nah fühlte, sein Werk schaffte, das weit über ihn hinauswies, dieser Idealist übersah niemals die Notwendigkeit, der Utopie, dem Traum von Freiheit und Menschenrechten ein festes soziales und materielles Fundament zu geben. Schillers Idealismus ist daher praxisbezogen, aktuell und keineswegs weltfremd. Wer hungert und friert, dem steht nicht der Sinn nach einer philosophischen Diskussion über Würde und Menschenrechten.

 Entstaubt, vom ungeliebten Denkmalssockel heruntergeholt, steht „mein Schiller“ mitten unter seinen Lesern. Meine Botschaft: Schiller lebt! Der Roman ist eine packende Leidens- und Triumphgeschichte – und Schiller nicht länger der klassische Leichnam aus dem Deutschunterricht.

In diesem historischen Roman wird Schillers Leben von seinem 13 Lebensjahr an erzählt. Die Erzählung setzt an mit dem vom Herzog erzwungenen Verlassen der Lateinschule in Ludwigsburg und dem Eintritt in die militärische Pflanzschule des württembergischen Herzogs Carl Eugen. Unter der herzoglichen Fuchtel verblieb Fritz Schiller in strengster Erziehung, strikt getrennt vom Elternhaus und dem militärischen Drill der teilweise sadistischen Aufseher ausgesetzt. Diese Zeit hat ihn entscheidend geprägt. Die übergroße Sehnsucht nach Freiheit und den besonderen Wert den er Freundschaften beimaß, basieren auf den existenziell prägenden Erfahrungen aus dieser Zeit.

Mit einem Hungerlohn und der verweigerten gesellschaftlichen Anerkennung, mit 21 erneut in eine Regimentsuniform gezwungen und zum absoluten Gehorsam verdonnert, fand er die Themen seines Lebens. Bis zu seinem Tode wird er sich dem Kampf gegen die Tyrannen verschreiben, wird er an der unstillbaren Sehnsucht nach Freiheit festhalten und die Frage nach den Menschenrechten aufwerfen.Der Bruch mit dem bürgerlichen Leben der damaligen Zeit war unter solchen Umständen für einen Kopf wie ihn unvermeidlich, sein Aufbegehren gegen den verhassten Herzog geradezu ein Überlebensprogramm, wollte er nicht als gebrochener Mann im Sumpf der Stadt und des Soldatenlebens enden. Schiller führte ein Leben des Sturm und Drang, verlachte alle Regeln und erzwang, was ihm verweigert wurde. Nachdem der württembergische Herzog noch meinte, ihn mit einem Schreibverbot erneut unter sein Joch zu zwingen, wurde Schiller fahnenflüchtig und vielleicht zum ersten wirklich freien Schriftsteller in Deutschland.

„Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei! Und würd er in Ketten geboren....“


Wer war dieser Friedrich Schiller?

„Er war lang von Statur, fast hager. Sein Körper schien
den Anstrengungen des Geistes damals zu unterliegen.
Sein Gesicht war bleich und verfallen, aber eine stille
Schwärmerei schimmerte aus seinem schönen belebten
Auge, und die hohe, freie Stirn verkündigte den tiefen
Denker...sein ganzes Wesen erweckte Vertrauen. Da war
nichts von Zurückhaltung, nichts von Stolz oder vornehmtuenden Air,
er war so offen,

so redlich in allen Äußerungen,...dass mir, ehe eine Viertelstunde verging, war, als hätten wir uns seit Jahren gekannt...“

(Johann Gottfried Gruber)

Novalis, damals ein 18jähriger Student Schillers in Jena, wo der Dichter Philosophie und Geschichte lehrte und ihm in tief verbunden war, beschrieb ihn folgendermaßen:

„Sein Blick warf mich nieder in den Staub und richtete mich wieder auf. Das vollste, uneingeschränkteste Zutrauen schenkte ich ihm in den ersten Minuten ... ich erkannte in ihm den höheren Genius, der über Jahrhunderte waltet.“

Als Schiller 1791 auf den Tod erkrankte, gehörte Friedrich von Hardenberg (Novalis) zu den ersten Freiwilligen, die bei ihm Nachtwache hielten und sich um ihn sorgten.

Es gibt zahlreiche Zeugnisse über den Dichtergenius Schiller, die ihn als Menschen beschreiben. Sander schrieb beispielsweise im Jahr 1797 an seine Frau über ein Zusammentreffen mit Schiller in dessen Jenaer Gartenhaus:

„Ja so! hätte ich doch bald vergessen, dass ich auch Schiller gesprochen habe und dass wir am Ende der Unterredung sogar bis zum Händeschütteln kamen. Aber – Schiller ist nicht mein Mann. Ein sehr gemeines Gesicht und dabei etwas Widriges. Denke Dir sehr eingefallene Backen, eine sehr spitze Nase, fuchsrotes Haar auf dem Kopfe und über den Augen. Und nun war er in seinem Garten, mit gelben eingetretenen Pantoffeln und in einem schlafrockähnlichen Überzug. Wäre ich so mit ihm in einer öden Gegend zusammengetroffen, ich hätte für mein Leben oder wenigstens für meine Börse gefürchtet.“

 schiller

 SCHILLER / DER ROMAN - Der Erfolgstitel über 520 Seiten aus dem Jahr 2004, erschienen im LangenMüller Verlag, München; von der Presse gefeiert und seit einigen Jahren vergriffen.

Dieser Roman bildet die Grundlage für die Überarbeitung und Neuauflage, die in jedem der beiden Bände einige völlig neue Kapitel und Erzählstränge enthält.

Beachten Sie den Termin für die Buchpräsentation am 11.10.2019, 19:00 Uhr, im Festsaal von Schloss Miel, Swisttal! Eintritt frei!

 

 

 


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