Nickelsen - Roman - Die Besprechungen

LIEBER TOT ALS SKLAVE / DIE LETZTE FAHRT DES AMRUMER KAPITÄNS HARK NICKELSEN

Lieber tot als Sklave, historischer Roman,

480 Seiten, Wellhöfer Verlag, Mannheim,

14,80 € - auch als E-Book erhältlich

DIE BESPRECHUNGEN UND ERSTE REAKTIONEN

AUF DEN HISTORISCHEN ROMAN UND DIE LESEUNGEN

 

* "Lieber tot als Sklave/ Die letzte Fahrt des Amrumer Kapitäns Hark Nickelsen, Wellhöfer Verlag, Mannheim. Der General-Anzeiger, Bonn,  schrieb u.a. am 28.06.2017: ..."Weinbörner erzählt einfühlsam, empathisch und detailgenau vom Leben des nordfriesischen Seemanns." ... "Brilliant versteht es Weinbörner, den Lesern die vergangene Zeit mit immer wieder menschelnden Szenen nahezubringen." ..."Dabei ist der Roman nicht moralisierend, sondern äußerst spannend zu lesen. Und er zeigt, dass aufrechtes Handeln in jeder Epoche möglich ist."... Diese Kritik und auch zahlreiche Resonanzen von Lesern/innen, die eingegangen sind, machen mich stolz und auch dankbar. Vielen Dank für die Begeisterung und Unterstützung!

* Ein Leser vermerkte bei Amazon als fünf Sterne Leseempfehlung:

Es ist nicht der erste historische Roman des Autors. Ich kenne bereits das Buch "Der General des Bey", welches mir ebenfalls gut gefallen hat, da es einen geschichtlichen Bezug zu einem ehemaligen Bewohner der Nordseeinsel Amrum hat, den es wirklich gab und dessen wendungsreiches Leben in einer Mischung aus Tatsachen und Fiktion beschrieben wird. Etwas, was ich immer wieder spannend finde und gerne lese.
Ähnlich ist es bei
diesem Buch, denn auch hier geht es wieder um einen ehemaligen Bewohner der Insel Amrum und die von ihm erlebten Abenteuer. Das Buch verbindet das Leben eines Amrumer Kapitäns mit dem Sklavenhandel der dänischen Krone und beschreibt sehr eindringlich das persönliche Mühsal und Leid, welches er auf seiner letzten Reise als Kapitän eines dänischen Sklavenschiffes zu erdulden hat.
Das Buch ist umfassend recherchiert, spannend geschrieben und behandelt ein Kapitel der Geschichte, welches den meisten Lesern gar nicht bekannt sein dürfte, nämlich den Sklavenhandel des dänischen Königreiches im 18. Jahrhundert mit seinen Überseekolonien und dies mit der Unterstüt
zung von deutschen Kapitänen, Offizieren und Seemännern im Dienste der dänischen Krone.
Wer sich bei der Vielzahl der historischen Romane zur Abwechslung gerne mal einem anderen Themenbereich zuwenden möchte, der hat mit diesem Buch eine wirklich gute Wahl getroffen.
Viel Spaß und Spannung beim Lesen.

* Die Bonner Rundschau veröffentlichte am 28.06.2017 ein Interview von Gabriele von Törne mit dem Autor des Romans Lieber tot als Sklave (Auszug):

Der Meckenheimer Erfolgsautor und Literaturpreisträger Udo Weinbörner (58 Jahre) hat mit „Lieber tot als Sklave – Die letzte Fahrt des Amrumer Kapitäns Hark Nickelsen“ einen neuen Roman vorgelegt. Das 480-seitige Werk steht thematisch in einer Reihe mit seinem bereits 2010 erschienen und ebenfalls im Mannheimer Wellhöfer Verlag verlegten Buches „Der General des Bey“. Rundschau-Mitarbeiterin Gabriele von Törne sprach mit dem Autor über seinen Helden, Menschenrechte und seine Vorliebe für das Meer.

Herr Weinbörner, Menschenrechte und Freiheit spielen auch in ihrem neuen Buch wieder eine tragende Rolle?

Das ist richtig. Gerechtigkeit, Menschenwürde und Freiheit, diese Grundwerte liegen mir seit meiner Kindheit in einer sauerländischen  Arbeitersiedlung am Herzen, darum wählte ich meinen Beruf (bis 2013 Referatsleiter im Bundesamt für Justiz) und um diese Themen drehen sich meine Bücher. Geltendes Recht ist nicht immer menschenwürdig. Darum geht es auch bei Hark Nickelsen.

(...)

Dessen Persönlichkeitsentwicklung wieder im Vordergrund steht?

Ja. Nickelsen hat als Kind seinen Vater verloren, der als Seemann in der irischen See ertrunken ist. Unter diesem Verlust hat er gelitten und versucht, ihn mit seiner eigenen steilen Karriere zu kompensieren: Er wurde 1940 mit 34 Jahren Kapitän, nur drei Jahre später erhielt er das Kommando über die Williamina Galley, der modernsten Fregatte der dänischen Westindisch-Guineischen-Kompanie mit 50 Mann Besatzung. Er war sehr strebsam und ein guter Kaufmann, die Gesellschafter waren so von seinen Fähigkeiten überzeugt, dass sie ihm ihr wertvollstes Schiff gaben.

Der Held der Geschichte hat also wirklich gelebt?

Ja, Hark Nickelsen lebte von 1706 bis 1770 und war tatsächlich ein auf Amrum ansässiger Kapitän, der mit seinem Vetter Hark Olufs von Piraten gefangen genommen und auf dem Markt in Algier als Sklave verkauft wurde. Trotz dieser drei Jahre in Gefangenschaft hat er eine Bilderbuchkarriere hingelegt. Normalerweise wurde man damals erst Mitte 40 zum Kapitän berufen. Historisch ist auch, dass er und seine Frau kinderlos geblieben sind und er sieben Patenschaften über Amrumer Kinder übernommen hat.

Aus welcher Sicht versuchen Sie, den Sklavenhandel zu beleuchten?

Sowohl aus Sicht des Kapitäns als auch aus der Perspektive der Sklaven. Die zwiespältige Rolle des afrikanischen Kontinents ist ein weiteres Thema des Buches: Teilweise wurden die Menschen von den eigenen Leuten, den eigenen Verwandten, als Sklaven verkauft. Dargestellt wird auch die Hybris der Dänen, die darauf stolz waren, „ein Stück Afrika“ zu besitzen. (...)

* Der Spiekerooger Inselbote vermerkte am 16. September 2017 im Rahmen der Ankündigung der Veranstaltungen auf Spiekeroog und in Norden (Mitte-Ende September):

"(...) Der neue Roman von Udo Weinbörner ist spannend wie noch nie und geht unter die Haut. (...) Das Buch ist nicht nur ein packender Roman, sondern auch ein Plädoyer für einen aufrechten Gang auf schwankenden Schiffsplanken. (...)"

 

 

 

Lesung aus dem Roman / Buchvorstellung im Juni in Wittdün auf Amrum

 

                         Lesung in der Buchhandlung Kayser, Rheinbach, Mitte rechts im

                         Gespräch mit dem Buchhändler Herrn Ahrweiler